Umschulungen Kursleiter See und Fluss

September 3rd, 2010 by nausadmin

An diesem Wochenende findet die vierte Umschulung Kursleiter See und Fluss statt. Jeder heutige Brevet II-er hat dort die Möglichkeit gehabt seine Kompetenzen im Freiwasser unter Beweis zu stellen.

Rund 90 Personen haben diese Umschulungen besucht und werden ab nächstem Jahr diese Module anbieten können. 

Bei 90% der tödlichen Unfällen im Freiwasser muss die SLRG als Spezialist im Rettungsschwimmen ihre Kompetenzen im Freiwasser weiter festigen, damit sie hier einen aktiven Teil zur Reduktion von Unfällen bieten können.

Die Umschulungen haben gezeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg!

Euer Marcel

ILS, ILSE und SLRG Module

June 8th, 2010 by nausadmin

Aufgrund des Antrages der Sektion Genf an der DV 2010 in Rorschach, ist der Begriff ILS (1) in aller Munde. Doch was bedeuten diese Begriffe? Soll eine Äquivalenz mit der ILS angestrebt werden? Welche Konsequenzen hätte ILS für die SLRG?
 Um diese Fragen abschliessend beantworten zu können, hat sich das Projektteam, ein Vertreter des ZV’s und ein Vertreter der Sektion Genf mit Helmut Stöhr (2) von ILSE getroffen.

Aus  Sicht von Helmut ist es essentiell, dass jedes Land eine Ausbildung anbietet welche auf die lokalen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Mit den Modulen der NAUS wird dies gemäss Stöhr für die Schweiz sehr gut gelingen. Als Wasserschloss Europas verfügen wir über viele Seen und Flüsse und müssen deshalb die Ausbildung an diesen Gewässern vertiefen und einem breiten Publikum zugängig machen. Wichtig sei, dass eine möglichst grosse Bevölkerungsschicht mit einer Grundausbildung erreicht wird und den Besuchern die Möglichkeit bietet, dasss sie sich nach ihren Bedürfnissen weiterbilden können.

Gemäss Helmut Stöhr’s Erfahrungen mit der DLRG will nur eine Minderheit die eine Ausbildung absolvieren auch eine Anerkennung nach ILS/ILSE (ca 2%).
Deshalb ist es sinnvoller eine Äquivalenz über ein Zusatzmodul anzubieten. Dieses Modul war bereits vor dem Antrag von Genf vom Projektteam in Planung.
Es darf auch nicht vergessen werden, dass jeder Ausweis der ILS zusätzlich Kosten verursacht. Nur schon deshalb ist eine Integration in die Grundausbildung nicht ratsam.

Die Inhalte des Zusatzmodules, welches einer Äquivalenz zum Livesaver** (2 Stern) entspricht, sind bereits erarbeitet. Im Januar 2011 wird dieses Modul bei der ILS zur Prüfung eingereicht. Auf 2012 soll das ILS-Modul je nach Nachfrage auf nationaler oder regionaler Ebene angeboten werden.

 

1)    Was bedeutet ILS?
Die ILS ist die International Life Saving Federation. Sie entstand 1993 aus dem Zusammenschluss der   FIS (Fédération Internationale de Sauvetage Aquatique) und dem  WLS (World Life Saving).

In Europa hat die DLRG, als Mitglied der ILS, die ILSE (International Life Saving Federation Europe) gegründet. Bei der ILSE ist die SLRG in verschiedenen Gremien mit Vertretern aktiv.

2) Helmut Stöhr

Helmut Stöhr ist Verantwortlicher der Ausbildung in der DLRG und Entwicklungshelfer der ILSE. In dieser Funktion coacht er Verbände, welche eine Äquivalenz zur ILS/ILSE anstreben.

Vielen Dank fürs Lesen; Gruss Marcel

Aus dem ZV betreffend DV-Entschluss Antrag Genf

May 25th, 2010 by nausadmin

Neue Ausbildungsstrukturen SLRG (NAUS)

Kurzinformation aus der a.o. ZV-Sitzung vom 17.05.2010

Aufgrund eines Antrages der SLRG Sektion Genf entschied die Delegiertenversammlung vom 24. April 2010 in Rorschach dass die sich in der Umsetzungsphase befindlichen «Neuen Ausbildungsstrukturen (NAUS)», den internationalen Modulen der ILS-(International Life Saving Association) entsprechen müssen.

Infolgedessen hat der Zentralvorstand am 17. Mai 2010 ausserordentlich getagt. Anlässlich dieser Sitzung erläuterten und präzisierten Vertreter der Sektion Genf ihr Anliegen. Gerne informiert der Zentralvorstand hiermit über den angepassten Projektplan der NAUS:

  • Die Umsetzung der Neuen Ausbildungsstrukturen der SLRG erfolgt per 1. Januar 2011.
  • Die Module «Basis Pool» und «Pro Pool» werden aktuell geschult. Die Sektionen können diese Kurse ab 1. Januar 2011 anbieten. Workshops als Hilfestellung für die Verantwortlichen der Kursorganisation in den Sektionen finden im Sommer/Herbst 2010 statt.
  • Während einer Übergangszeit von einem Jahr können die Sektionen im 2011 auch noch das bisherige Brevet-1 schulen. Siehe auch die Übergangsregelung: http://www.slrg.ch/uploads/media/%C3%9Cbergangsregelung_NAUS_V1_d_01.pdf
  • Mit einem oder mehreren Zusatzmodulen wird die ILS-Äquivalenz realisiert. Die Sektionen können diese Kurse ab 1. Januar 2012 anbieten. Die zusätzlich notwendigen Ressourcen hat der Zentralvorstand bewilligt.

Umschulungen auf Kursleiter See und Fluss 2010

May 25th, 2010 by nausadmin

Im Juli, August und September 2010 werden die ersten vier Umschulungen für die aktiven Brevet II-er auf Kursleiter (Expert) See und Fluss angeboten. In 2 Tagen wird das notwendige Wissen erarbeitet und aufgefrischt, um ab 2011 diese Module unterrichten zu können.

Der Fokus in den Modulen See und Fluss wird auf dem sicheren Organisieren von Ausflügen an und ins Freiwasser sein. Auch die  Grundkenntnisse des Retten im Freigewässer werden vermittelt.

Damit soll der breiten Bevölkerung das notwendige Wissen und Können vermittelt werden um Unfälle am Freiwasser zu verhindern.

Es haben sich bereits zahlreiche Brevet II-er dafür angemeldet; wenn du auch eine der ersten Umschulungen besuchen willst; mehr Infos unter http://www.slrg.ch/uploads/media/Ausschreibung_SLRG_Experte_See_Fluss_II.pdf

Anmelden kannst du dich hier:

http://www.slrg.ch/de/ausbildung/umschulung.html

Liebe Grüsse und geniesst das sonnige Wetter!

Marcel

Find ich gut!

May 25th, 2010 by nausadmin

Als Brevet 1′er habe ich mich “nur” am morgen angemeldet und teilgenommen. Einerseits als Information als Präsident (äs hätte allen Slrg Präsi’s gutgetan) und anderseits als zukünftiger Brevet Pro Pool ‘ler. Wie es immer so ist gibt es überall solche die alles negativ sehen, aber Sara Ineichen und Marcel Zbinden haben das Thema sehr gut herübergebracht so dass viele Skeptiker auf die positive Seite rüberkamen. Sicher gibt es noch Details die ausbaufähig sind, aber da können ja die Brevet 2′er mitarbeiten. Die neuen Kursunterlagen wurden als sehr positiv angenommen und vorallem dass diese am Kurstag vorhanden waren.

Mein Fazit: es war ein gut organisierter Kursmorgen mit vielen positiven Informationen, welche ich in die  Regionalversammlung Zentral mitnehmen möchte.

Oskar Gwerder, Regionalpräsident Zentral

Umschulung Naus Region Zentral am 13. März 2010

March 24th, 2010 by nausadmin

Um mich up to date zu halten und meiner CPR-Pflicht nachzukommen habe ich am vergangenen Wochenende die Kurseinheiten NAUS, Brevet II, CPR und AED in Sursee besucht, welche die Verantwortlichen der Region Zentralschweiz organisierten. Aufgrund meines aktuellen Wissensstandes und der vielen torpedierenden Wortmeldungen gegen NAUS ging ich mit einer gewissen Skepsis an diesen FK. Es ist mir ein Anliegen ein Feedback zu geben, denn solche sind meiner Ansicht im Moment sehr wichtig.

Der ganze Samstag war dem Thema NAUS gewidmet. Die Kursleitung war gut vorbereitet, hatte hervorragende Arbeit geleistet und uns die neuen Ausbildungswege und Kurselemente erklärt. Sachlich wurden Aufbau, Struktur und Ziele der neuen Kurse näher gebracht. Von befürchteten Unsicherheiten oder gar Inkompetenz keine Spur. Dies wurde meiner Ansicht von der ganzen Teilnehmerschaft so wahrgenommen.

Ineichen Sara hat uns in einer einführenden Theorie das Projekt erklärt und Hintergründe wesentlicher Kursinhalte aufgezeigt. Danach gab es einige kritische Fragen. Gerade im richtigen Moment wurden dann die neuen druckfrischen Kursunterlagen abgegeben und von Marcel Zbinden kommentiert. Mit einem Schlag war Ruhe eingekehrt. Man hatte etwas Handfestes vor Augen. Ein sehr gutes, modernes und praktisches Arbeitspapier. Man konnte die Umsetzung des Projektes wenn auch erst in Gedanken praktisch vorstellen und nachvollziehen. Dies ist für Kursleiter äusserst wichtig, denn sie wissen, wie es ist vor einer Schar Leute zu stehen und Rettungsschwimmen zu instruieren. Es wurde auch ganz klar deklariert, dass dies ein erster Wurf eines Arbeitspapiers ist, Anregungen und Fehlermeldungen seitens Projektteam willkommen sind.

Im Hallenbad ging es mit gleichem Elan weiter. Kernelemente der neuen Brevets wurden uns von Wyss Erich und Team in praktischen Übungen näher gebracht. Auch hier waren alle Kursteilnehmer/innen konzentriert und mit Einsatz dabei. Dies immer im Wissen, dass einige Kursinhalte vor allem in dieser Start- und Umsetzungsphase noch feinjustiert werden müssen.

Ich wurde überzeugt, dass die neuen Ausbildungsstrukturen in die gewünschte Richtung weisen. Aus diesem Grunde habe ich am Schluss des Tages in meiner Gruppe dafür plädiert, die Energie für das Projekt und nicht dagegen einzusetzen. Meiner Ansicht kann NAUS wie vorgesehen umgesetzt werden. Vielleicht muss die Übergangsfrist flexibler gestaltet werden, ich glaube nämlich, dass nicht alle Sektionen respektive Kursleiter innerhalb Jahresfrist auf die neue Brevetstruktur und Brevetinhalte umstellen können. Dies hat aber nichts mit dem eingeschlagenen Weg zu tun.

Kurt Graf, Präsident der Christophorus-Stiftung im ZV

Einfachere Vorbereitung dank den Programmen in den Kursleiterunterlagen Expert Pool

March 24th, 2010 by nausadmin

Ich habe die Umschulung auf die neuen Ausbildungsstrukturen in Sursee besucht.

Was mir gut gefällt: Bei den Programmen die ausführliche Lektionenplanung einschliesslich Ort resp. Wasserhöhe.

Ich bin zuversichtlich, dass sich das neue System bewährt. Wenn die Zusammenarbeit mit Samaritern und dergleichen funktioniert (auch mit den Ausweisen), dann wird es wirklich einfacher für uns.

Birgit Blum

Sektion Innerschwyz

Meine Eindrücke aus der Kursleiter-Umschulung der Region Zentral in Sursee

March 24th, 2010 by nausadmin

Aus Neugierde und um mein Brevet II zu aktualisieren, besuchte ich die erste durchgeführte Umschulung auf die neuen Ausbildungsstrukturen in Sursee. 
Organisiert wurde der Kurs von der Region Zentral.

Der Kurs war von A bis Z sehr gut organisiert. 

Die Theorielektionen zur Umschulung hat Sara aus dem Projektteam moderiert. Anschliessend hatten wir eine Extra-Lektion für Prävention (Safety-Card), da dieses Thema für uns Kursleiter eigentlich völlig neu ist. Später tauchten wir ins Wasser und haben, anhand von Sequenzen aus dem neuen Kursinhalt, das Brevet-Basis und das Brevet-Pro kennengelernt, sowie praktisch geübt.

Theorie:

Es hat sicher zahlreiche kritische Stimmen gegeben, welche aber wohl keine ernsthaften Probleme darstellen, sondern eher auf die noch herrschende Ungewissheit zurückzuführen sind. Sara hat sehr kompetent moderiert.

Die Aussagen aus den Umschulungen vom Regional-Kader (viele Unklarheiten,…), wo wir an der letzten ZV-Sitzung davon gehört haben, konnte ich hier, bei der Schulung der Basis, nicht mehr feststellen.

Pluspunkt war eindeutig auch die Anwesenheit von Marcel Zbinden und vor allem den fertigen Kursunterlagen. Man hat gespürt, dass sich die Teilnehmer nach dem Verteilen der Kursunterlagen erst richtig mit dem Projekt identifizieren konnten.

Ich habe festgestellt, dass sich die Sektionen nun auch mit den Kursgebühren beschäftigen möchten. Es herrscht die Angst, dass die Module eine Kostenexplosion verursachen. Ich konnte hier spontan über das an der ZV-Sitzung beschlossene System referieren. Dies hat mir ermöglicht, vorab die Stimmung aufzunehmen, welche doch sehr kritisch ist.

Hier müssen wir noch intensive Arbeit leisten und uns auf kritische Punkte bei der Kommunikation vorbereiten.

Praktische Wasser-Arbeit mit Modul Basis und Pro:

Im Wasser sind die Teilnehmer richtig aufgeblüht. Endlich ist die NAUS angekommen, die Teilnehmer konnten praktisch in den Modulen arbeiten und wissen nun in etwa, was auf sie zukommt. 

Auch im Hallenbad war Marcel Zbinden anwesend und hat sich mit Badehose unter die Kursleiter gemischt. Die Teilnehmer haben dies als sehr positiv empfunden.

Wir hatten bei den Wasserlektionen einen genialen Hauptreferenten, welcher den Fokus nicht nur auf die genauen Inhalte legte, sondern uns eben lehrte, wie wir die Unterlagen zu verstehen haben. Ich selbst habe hautnah erlebt, wie ich die Unterlagen falsch interpretierte. Man hat die Inhalte vom Brevet-1 im Hinterkopf und knüpft die neuen Kursunterlagen automatisch am Bisherigen an. 

Was noch ungenügend ist, sind die Begriffe. Der Unterschied zwischen Modul und Brevet ist nach dieser Umschulung noch nicht in den Köpfen. Ist es jetzt ein Modul-Pro oder ein Brevet-Pro?  Selbst die Referenten (exkl. Sara) haben sich hier noch schwer getan.

Allgemein:

Die Umschulung betrachte ich aus Sicht Teilnehmer als vollen Erfolg. Die NAUS hat sich bestens präsentiert und die Kursleiter der Region Zentral sind wohl gut vorbereitet. 

Ich konnte hier die NAUS so richtig spüren und kann mir jetzt auch praktisch darunter etwas vorstellen. 

Neben mir waren auch Thomas Winter, Oskar Gwerder und Kurt Graf vom Zentralvorstand anwesend. Den Besuch einer NAUS-Umschulung kann ich allen anderen ZV-Mitgliedern (auch nicht Kursleitern) empfehlen. Es tut gut, hier die Basis zu hören.

 Ich freue mich als NAUS-Kursleiter auf meinen ersten Kurs! Dieser Tag war super!

Bruno Corrà, Vertreter Bereich Finanzen im ZV

Infoflyer erhältlich!

February 11th, 2010 by nausadmin

Umschlagbild des Infoflyers "Kurzinformation für Brevet I-Kurse und Brevet I FK’s 2010"

Lieber Brevet Inside Leser

Eine grosse Schwierigkeit ist das rechtzeitliche Informieren der verschiedenen Anspruchsgruppen.  Verbände, Organisationen, Einzelpersonen, SLRG Sektionen, aktive Kursleiter; alle sollen rechtzeitig informiert sein. Dazu werden wir verschiedene Informationsmassnahmen umsetzen.
Die Erste wurde nun realisiert: Eine Informationspräsentation, welche in allen diesjährigen Brevet I-Kursen und Brevet I-FK’s gezeigt werden kann. So wollen wir diese aktiven Rettungsschwimmer konkret und aus Erster Hand über die anstehenden Änderungen in der SLRG -Ausbildung, welche sie direkt betreffen,  informieren. Diese Präsentation wurde den technischen Leiter und Präsidenten aller SLRG-Sektionen zugestellt. Zudem ist sie auf der Online-Kursadministration für alle Kursleiter zum Download aufgeschaltet.
Unterstützt wird diese Präsentation durch einen Infoflyer, welcher ab sofort jeder Bestellung von SLRG-Ausweisen oder Fortbildungs-Marken beigelegt wird und von den Kursleitern allen Kursteilnehmern abgegeben wird. Darin sind nochmals die grundlegensten Neuerungen erläutert.

Weitere Massnahmen werden folgen. Falls du ein konkreter Vorschlag hast wie man eine bestimmte Zielgruppe erreichen könnte, bitte ich dich hier diese in einem Kommentar zu hinterlassen und hoffe dass sich viele der regelmässigen Brevet Inside Leser an der Diskussion beteiligen. Denn euer know-how wird in der Umsetzung von entscheidender Bedeutung sein!

Herzlichst

Marcel

Neue Strukturen brauchen neue Unterlagen

January 7th, 2010 by nausadmin

lueg

“Wo um Himmels Willen liegt Lueg?” Das war mein erster Gedanke, als ich die Einladung bekam. Lueg liegt im Emmental, unweit von Burgdorf entfernt und bot uns für unser Vorhaben ideale Voraussetzungen. Die Ziele waren hoch gesteckt. Wir wollten während vier Tagen die Kursleiter- sowie die Kursteilnehmerunterlagen für die neuen Module Basis Pool, Pro Pool, See und Fluss zusammenstellen.

Darum bot ein solch abgeschiedener Ort, mit der Möglichkeit, auch einmal ins Grüne hinauszugehen oder Sport zu treiben, eine gute Abwechslung zur Arbeit mit Buchstaben, Worten und Texten. Zudem wurden wir vom Team des Seminarhotels gut umsorgt und konnten unseren Tagesablauf frei planen. So konnten wir jederzeit unser Seminarzimmer benutzen um an den Unterlagen zu arbeiten. Das trug sicher auch dazu bei, dass wir am Sonntagnachmittag nach vier Tagen harter Arbeit doch tatsächlich die neuen Kursunterlagen auf den Bildschirmen betrachten konnten.

Viele Diskussionen waren nötig, aber es war immer ein konstruktiver Austausch zwischen den Beteiligten, welche aus verschiedenen Bereichen zusammengekommen waren. So waren ein Badmeister, ein Lehrer, ein Ausbilder der Polizei sowie ein Freiwasserspezialist dabei, von welchen man erwarten konnte, dass sie im Team zusammen arbeiten können. Jeder konnte sein Wissen einbringen, wovon die Qualität der Unterlagen profitierte. Ich persönlich freue mich in Zukunft mit den neuen Unterlagen arbeiten zu können. Sie sind nicht überladen, liefern aber auch wichtige Hintergrundinformationen für den Kursleiter. Sie sind ein gelungenes Arbeitsinstrument für die Kursleiter und bieten neben ganzen Kursprogrammen auch Übungsideen und Beispiele zu den teilweise neuen Kursinhalten.

Als ich zum ersten Mal in Kontakt mit den neuen Ausbildungsstrukturen kam und das Thema Prävention sah, fragte ich mich, was ich zu diesem Bereich/Thematik meinen Kursteilnehmern erzählen/beibringen könnte. Ich hatte Bedenken, dass ich mir mit grossem Aufwand etwas aus den Fingern saugen muss. Jetzt bin ich beruhigt, habe ich doch mit den neuen Kursunterlagen das nötige Rüstzeug um effizient als Kursleiter meine Lektionen durchführen zu können.

Manuel Thomi, Präsident Sektion Pfäffikon ZH