Infoflyer erhältlich!

February 11th, 2010 by nausadmin

Umschlagbild des Infoflyers "Kurzinformation für Brevet I-Kurse und Brevet I FK’s 2010"

Lieber Brevet Inside Leser

Eine grosse Schwierigkeit ist das rechtzeitliche Informieren der verschiedenen Anspruchsgruppen.  Verbände, Organisationen, Einzelpersonen, SLRG Sektionen, aktive Kursleiter; alle sollen rechtzeitig informiert sein. Dazu werden wir verschiedene Informationsmassnahmen umsetzen.
Die Erste wurde nun realisiert: Eine Informationspräsentation, welche in allen diesjährigen Brevet I-Kursen und Brevet I-FK’s gezeigt werden kann. So wollen wir diese aktiven Rettungsschwimmer konkret und aus Erster Hand über die anstehenden Änderungen in der SLRG -Ausbildung, welche sie direkt betreffen,  informieren. Diese Präsentation wurde den technischen Leiter und Präsidenten aller SLRG-Sektionen zugestellt. Zudem ist sie auf der Online-Kursadministration für alle Kursleiter zum Download aufgeschaltet.
Unterstützt wird diese Präsentation durch einen Infoflyer, welcher ab sofort jeder Bestellung von SLRG-Ausweisen oder Fortbildungs-Marken beigelegt wird und von den Kursleitern allen Kursteilnehmern abgegeben wird. Darin sind nochmals die grundlegensten Neuerungen erläutert.

Weitere Massnahmen werden folgen. Falls du ein konkreter Vorschlag hast wie man eine bestimmte Zielgruppe erreichen könnte, bitte ich dich hier diese in einem Kommentar zu hinterlassen und hoffe dass sich viele der regelmässigen Brevet Inside Leser an der Diskussion beteiligen. Denn euer know-how wird in der Umsetzung von entscheidender Bedeutung sein!

Herzlichst

Marcel

Neue Strukturen brauchen neue Unterlagen

January 7th, 2010 by nausadmin

lueg

“Wo um Himmels Willen liegt Lueg?” Das war mein erster Gedanke, als ich die Einladung bekam. Lueg liegt im Emmental, unweit von Burgdorf entfernt und bot uns für unser Vorhaben ideale Voraussetzungen. Die Ziele waren hoch gesteckt. Wir wollten während vier Tagen die Kursleiter- sowie die Kursteilnehmerunterlagen für die neuen Module Basis Pool, Pro Pool, See und Fluss zusammenstellen.

Darum bot ein solch abgeschiedener Ort, mit der Möglichkeit, auch einmal ins Grüne hinauszugehen oder Sport zu treiben, eine gute Abwechslung zur Arbeit mit Buchstaben, Worten und Texten. Zudem wurden wir vom Team des Seminarhotels gut umsorgt und konnten unseren Tagesablauf frei planen. So konnten wir jederzeit unser Seminarzimmer benutzen um an den Unterlagen zu arbeiten. Das trug sicher auch dazu bei, dass wir am Sonntagnachmittag nach vier Tagen harter Arbeit doch tatsächlich die neuen Kursunterlagen auf den Bildschirmen betrachten konnten.

Viele Diskussionen waren nötig, aber es war immer ein konstruktiver Austausch zwischen den Beteiligten, welche aus verschiedenen Bereichen zusammengekommen waren. So waren ein Badmeister, ein Lehrer, ein Ausbilder der Polizei sowie ein Freiwasserspezialist dabei, von welchen man erwarten konnte, dass sie im Team zusammen arbeiten können. Jeder konnte sein Wissen einbringen, wovon die Qualität der Unterlagen profitierte. Ich persönlich freue mich in Zukunft mit den neuen Unterlagen arbeiten zu können. Sie sind nicht überladen, liefern aber auch wichtige Hintergrundinformationen für den Kursleiter. Sie sind ein gelungenes Arbeitsinstrument für die Kursleiter und bieten neben ganzen Kursprogrammen auch Übungsideen und Beispiele zu den teilweise neuen Kursinhalten.

Als ich zum ersten Mal in Kontakt mit den neuen Ausbildungsstrukturen kam und das Thema Prävention sah, fragte ich mich, was ich zu diesem Bereich/Thematik meinen Kursteilnehmern erzählen/beibringen könnte. Ich hatte Bedenken, dass ich mir mit grossem Aufwand etwas aus den Fingern saugen muss. Jetzt bin ich beruhigt, habe ich doch mit den neuen Kursunterlagen das nötige Rüstzeug um effizient als Kursleiter meine Lektionen durchführen zu können.

Manuel Thomi, Präsident Sektion Pfäffikon ZH

Die Inhalte der ersten Module stehen fest!

December 23rd, 2009 by nausadmin

Nun ist es definitiv: Die Inhalte der ersten Module der neuen Ausbildungsstruktur sind in der Ausbildungskommission (AKO)  im Dezember verabschiedet worden!
Die Nothilfeinhalte wurden im Modul Pro Pool noch ergänzt. Damit wollen wir erreichen, dass Badbetreiber Gruppen in unüberwachte Bäder einlassen, die von einer Person mit gültigem Brevet Pool Pro  begleitet werden.
Den aktiven Kursleitern der SLRG stehen nun die Inhalte der verabschiedeten Module Basis Pool, Pro Pool und Jugend im Downloadbereich der Online Kursadministation zur Verfügung! Viel Spass beim Studium!
Auch dort zu finden ist die Übergangsregelung. Es galt eine Regelung zu finden, welche eine Umschulung für die Pool-Module im Rahmen der ordentlichen FK-Pflicht ermöglicht. Das Ziel: Den Sektionen stehen  jederzeit genügend Kursleiter zur Verfügung.

Beim nächsten FK-Besuch wirst du also soweit instruiert, dass du anschliessend Module nach den neuen Ausbildungsstrukturen der SLRG leiten kannst!

Die SLRG-Jubiläumsstudie weist uns den Weg – Prävention im Rahmen der Ausbildung

December 7th, 2009 by nausadmin

StudieBroschDie Jubiläumsstudie bietet viel Wissenswertes, wenn wir die vergangenen Wasserunfälle in Betracht ziehen. Der SLRG ist es gelungen, eine fundierte und umfangreiche Arbeit zu Wasserunfällen mit wichtigen Erkenntnissen zu erarbeiten. Waren wir mit unserer bisherigen Strukturen im Bereich Ausbildung gut positioniert um unserem Ziel – weniger Wasserunfälle – einen Schritt näher zu kommen? Was kann man davon in die Ausbildung integrieren? Wie die Jubiläumsstudie der SLRG klar aufgezeigt hat, muss heute ganz klar zwischen überwachten Bädern und Freigewässer unterschieden werden. Während in den offiziellen Badanlagen praktisch keine tödlichen Badeunfälle mehr stattfinden, sterben neun von zehn Ertrinkungsopfern in den Schweizer Seen und Flüssen – also Freigewässern. Das muss direkte Auswirkungen auf die Ausbildungstätigkeit der SLRG haben. Um die Ertrinkungsfälle in den Bädern weiter tief zu halten, müssen die Personen, welche sich in diesem Umfeld bewegen, mit gezielter Prävention auf die Gefahren hingewiesen werden. Im Gegensatz dazu benötigen Personen, welche sich in der Natur an Gewässern aufhalten, neben der Prävention auch genügend Wissen, um in einer Notsituation zu helfen ohne dabei sich selber zu gefährden. Vor allem muss die Ausbildung für jeden, der mit einer Gruppe ins Freiwasser geht, auch im Freiwasser stattgefunden haben. Unsere Ausbildung muss die alltägliche Situation wiederspiegeln – was aber heute nicht der Fall ist. Mit der modularen Ausbildung nähern wir uns dem „Idealfall“ an: Wir betreiben ausbildungsbezogene Prävention. Wir bieten eine dem Alltag entsprechende Ausbildung, in einem Umfeld, wo die Unfälle geschehen können, wie die Studie klar aufgezeigt hat.

Euer Marcel

Brevet Inside!

November 20th, 2009 by nausadmin

Bei “Brevet Inside” geht es um die Ausbildung bei der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG. Die SLRG bietet seit ihrer Gründung 1933 die Ausbildung zum Rettungsschwimmer an. Nach mehr als 75 Jahren fleissigen Schaffens ist es mehr als klar, dass sich nicht nur die Zeit ändert, sondern auch Inhalte und Techniken immer wieder angepasst werden mussten. Im Moment befindet sich die SLRG wieder in einer Umbruchphase. Die Ausbildung soll neustrukturiert und den zeitlichen Gegebenheiten angepasst werden.

Mit diesem Blog will das Projektteam ihr elektronisches Tagebuch führen, den interessierten Kreisen einen Einblick in ihre Arbeit und den entsprechenden Fortschritt gewähren und natürlich auch informieren. Gerade bei grossen Verbänden ist es enorm wichtig, dass die Informationen fliessen und Diskussionen (manchmal auch unangenehme) stattfinden.

Mit diesem Blog wollen wir mehr Transparenz, Austausch und Informiertheit im Rahmen der Umstrukturierung der neuen Ausbildungsstrukturen der SLRG schaffen.

Das Projektteam